Jan und Griet „Su wie et en ech jewese es“ 4. Dezember 2016

 
Bild Manfred Bach.
Die Spielerschar: v.l.n.r.: Peter Orlowski, Clemens Jansen, Markus Potes, Astrid Machuj, Brunhilde Jansen, Susanne Potes und Monique Roden.
 
Wenn die Mitglieder des Museumsvereins der Stadt Bergheim und des Geschichts- und Heimatvereins in Quadrath-Ichendorf, eingerahmt von der schmucken Funkengarde der KG Bergheimer Torwächter, das Historienspiel um die Sage „Jan von Werth“ aufführen und dabei betonen dass der berühmte Dialog zwischen den beiden Hauptdarstellern und nicht in Köln, sondern auf den Feldern zwischen Kotteroth (Quadrath) und Berchem geführt wurde, zieht es die Menschen zum Spielort.
Auf dem Weihnachtsmarkt an der Erftmühle und im Winterdorf schunkelten mehrere hundert Bürger am Sonntag den 4.12.2016 fleißig, sangen die „Gassenhauer“ lautstark mit, lauschten aber auch andächtig den Dialogen im heimatlichen Dialekt. Selbst als die Technik in Bergheim kurzzeitig ausfiel, war es mucksmäuschenstill.
Als Lohn dafür erfuhr man über die äußerst gut gelaunten Schauspieler wieder einiges über Bräuche und Stadtgeschichte – denn hier setzen die Bergheimer den Schwerpunkt. Wunderbar wird wie immer die KG Bergheimer Torwächter eingebunden.
Während man im letzten Jahr erfuhr, welche Aufgaben diese im mittelalterlichen Bergheim hatten, standen diesmal die Regimentstöchter und die Marketenderinnen im Vordergrund.
Der Freiherr Raitz von Frentz, alias Clemens Jansen, erklärt: „ Dat woren Froulück, die mit dem Rejiment trooke, öm de Zaldate mit allem ze versorje, wat die brote. Dääte koche, de Pluute stoppe un die date denne sojar, wenn et ärch kalt wor, de Föss wärme.“ – „Das waren Frauen, die das Regiment begleiteten und die Soldaten mit allem versorgten, was sie brauchten.  Sie kochten, stopften die Kleidung und wärmten den Soldaten bei großer Kälte sogar die Füße.“
Beim anschließenden Glühwein freuten sich alle über die große Resonanz. Den Proben für die Aufführung im nächsten Jahr

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