Taschenlampenführungen am 13.8. (Paules Leseabend) und 14.8.2018

"Nachts im Museum" am 14.8.2018
Der gleichnamige Film sagt schon aus, wie spannend so was sein kann.
Trotz bestem Sommerwetter war es an beiden Tagen jeweils ab 19.00 Uhr sehr dunkel im Museum - das Kernteam des Museumsvereins hatte alle Fenster mit schwarzer Folie beklebt.
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, nur mit der Taschenlampe ausgestattet, spannende Dinge zu hören oder zu „erleben“. Die teilnehmenden Kinder und Erwachsenen haben mehr über unsere aktuelle Sportausstellung und über Athleten erfahren, die lange Zeit in Bergheim trainierten. Es wurden außergewöhnliche Exponate gezeigt, die normalerweise nicht ausgestellt werden. Man durfte auch Exponate anfassen, die ansonsten verschlossen in den Vitrinen liegen.Die Idee, mit der Taschenlampe einige wenige Exponate herauszustellen und in den Vordergrund zu rücken, kam sehr gut an. So lernten die Besucher "Waldi" kennen, das Maskottchen der Olympischen Spiele von 1972 in München. Natürlich durfte man anschließend auch selber an unseren Aktivstationen fechten, springen oder die „Bowlingkugel“ werfen.

Die Generalprobe erfolgte am 13.7.2018 im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung "Paules Lesenacht" mit dem wunderbaren Team der Stadtbibliothek Bergheim. Gleich mehrmals hörte man aus 16 Kinderkehlen gleichzeitig "geil" oder ein erstauntes "oh".
Für die Betreuer war es beeindruckend, dass die Kinder die Texe zu den Exponaten gemeinsam anleuchteten und dann in der Gruppe vorlasen. Es ist davon auszugehen, dass es im Oktober oder November weitere Angebotge gibt.

A.M.

Führung auf Gestüt Schlenderhan am 19.6.2018

 

 

Eine nicht alltägliche Führung erlebten die 26 Mitglieder und Unterstützer des Museumsvereins am Nachmittag des 19.6. auf Schlenderhan, da das Gestüt in der Regel nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Als Führer standen Astrid Machuj, Gästeführerin der Stadt Bergheim, für den geschichtlichen Bereich, und Gestütsmeister Andreas Kunst für Fragen rund um Zucht und Gestüt zur Verfügung. Man musste kein Pferdenarr sein, um sich von den Erzählungen des Fachmanns einnehmen zu lassen, seine Kenntnisse über die Zucht der berühmten Galopper, die bei Experten weltweit hoch im Kurs stehen, waren faszinierend. Die auf der Koppel stehenden Stuten mit ihren Fohlen kamen angesichts der Besucher am Gatter neugierig ein wenig näher, blieben aber auf Abstand. Die Ställe mit (jetzt leeren) Boxen wurden besichtigt, ebenso von außen das Schloss, das nicht mehr von der Familie Oppenheim bewohnt wird, zuletzt der Landwirtschaftshof. Astrid Machuj erzählte von den Schwierigkeiten der Familie während des Dritten Reichs, die nicht nur sie persönlich, sondern auch ihre wertvollen Pferde betrafen. Besonders beeindruckend waren die Berichte über die hartnäckigen Verhandlungen der Baronin mit dem Unternehmen Rheinbraun, bei denen es um die Existenz des gesamten Besitzes und das Gestüt ging.
H. L.

 


Die Bilder sind geschützt und dürfen nicht weiterverwendet werden.


Bergheim aktiv am 17.6.2018

 

 

Eine gute Gelegenheit bot sich dem Verein Museum der Stadt Bergheim e.V., bei „Bergheim aktiv“ die Arbeit des Vereins einem breiten Publikum vorzustellen. Eine Bilderwand zeigte eine große Auswahl an Fotos verschiedener Sportvereine, die sich auf die noch bis Februar 2019 laufende Sonderausstellung „Sport in Bergheim“ im Museum BERGHEIMAT bezog. Obwohl manche Fotos schon etliche Jahrzehnte zurücklagen, war doch der Wiedererkennungswert der darauf abgebildeten Personen bei vielen Gästen groß. So hieß es öfter: „Ach, das ist doch der…..“ Es wurden Prospekte verteilt, Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft. Ein Anliegen der Vereinsmitglieder war es auch zu vermitteln, wie sinnvoll und interessant Freizeit durch die Tätigkeit in einem Verein gestaltet werden kann. Auch kleinere und größere Kinder hatten ihren Spaß, sei es beim Kegeln, beim Säckchenwerfen oder beim Fechten. Und außerdem gab es schon einen Hinweis auf die künftige Sonderausstellung ab Mai 2019, die sich dem Thema Schlösser und Burgen im Altkreis Bergheim widmet.

H. L.

Kölschführung am 04.05.2018 - mit Museumsstop

Bereits im dritten Jahr ist die Brauhaus- und Kneipentour ein fester Programmpunkt bei den Stadtführungen, die die Kreisstadt Bergheim seit 2011 anbietet. Nach dem Besuch des Brauhauses "Zur Krone" machte sich die 22-köpfige Gruppe auf zum Museum BERGHEIMAT. Viele der Teilnehmer wussten bisher nicht, das Bergheim ein Museum besitzt und waren sehr erstaunt und später dann entsprechend begeistert. Im Museum gab es dann statt, wie vorgesehen, einen Mittler, das ist ein Kräuterschnaps, der früher in der Schnapsbrennerei in Oberaußem hergestellt wurde und zur Zeit leider in Bergheim ausverkauft ist, einen Museumsschnaps und Salzgebäck. In der Touristikinformation erfuhr man dann einiges über die Schnapsherstellung in Oberaußem "mit Schnaps von  Esser geht´s Dir besser" und der Römerbrauerei in Thorr "Bleib der Heimat treu, trink Römerbräu". 
A.M.

Tag der Bewegung am 15.04.2018

Diesmal war das Motto "Tag der Bewegung" - eine Kooperation mit dem Kreissportbund Rhein-Erft-Kreis. Über den ganzen Tag verteilt strömten hunderte von Besuchern in die BERGHEIMAT. Auffällig viele Bürger waren zum ersten Mal bei uns - insgesamt wurden 4 Führungen durch die Sportausstellung angeboten.  

Harald Dudzus, Vorsitzender des Kreissportbundes, informierte wenig später über die Aufgaben seines Verbandes.

An zahlreichen Aktivstationen im Museum und im Innenhof konnte man seine Fitness unter Beweis stellen. Hanne Venn, die frisch gekürte Halleneuropameisterin der Leichtathletik-Senioren, betreute das Spinnenspiel, bei dem Groß und Klein durch ein riesengroßes Spinnennetz schlüpfen mussten.Weiter im Angebot waren Kegeln, Fechten - betreut vom TSV Kenten, Standweitsprung, Säckchen- und Tischfussballspiel - hier waren Trainer von Bergheim Jugend 07 zuständig, und Tischtennisspielen - betreut von der Tischtennisabteilung des TSV Kenten. Super, dass auch viele Erwachsene das Angebot nutzten.  

Gegen 15.00 Uhr begann der Aufführungsblock. Die Turnerinnen des 1. FC Quadrath-Ichendorf sorgten für Begeisterungsstürme. Die jüngeren Turnerinnen zeigten eine Gemeinschaftsbodenkür. Die älteren Turnerinnen hatten eine Choreographie mit Springbrettern vorbereitet. Atemberaubende Akrobatik wurde bei allen Übungen mit sehr schönen tänzerischen Elementen verknüpft.

 Anschließend präsentierten die angehenden Gymnastiklehrer/innen der Anna-Herrmann-Schule aus Horrem eindrucksvoll, wie man sich darauf vorbereitet, später selber rund um das Thema Gymnastik zu unterrichten. Es folgten mehrere Showteile, in denen die Schüler/innen auch zum Teil eigene Choreographien zeigten. Lehrerin Kerstin Lichei wies darauf hin, dass Kreativität in jeglicher Weise gefördert würde. Für einen Kontrast sorgten anschließend Mitglieder der Ju-Jutsu-Gruppe des Judoclubs Achilles, ebenfalls aus Quadrath-Ichendorf. Die Kinder, Jugendlichen und drei Trainer demonstrierten, dass man mit viel Technik und wenig Kraftaufwand seinen Gegner in den Griff bekommen kann. Gerade die Würfe der Jüngsten ernteten viel Applaus.

Im Museum wartete dann schon der DLRG Ortsgruppe Bergheim auf die Besucher. Hier konnte man Rettungsmaßnahmen an einer Puppe proben. Auch dieses Angebot wurde rege genutzt.
„Wir hatten aber auch den Wunsch, möglichst viele Besucher in Bewegung zu bringen“, so Machuj. Frau Bertling vom SV Erftstolz Niederaußem sorgte mit ihrer Mitmach-Tanzaktion für die entsprechende Realisierung.
A.M.

Markt in Aktion am 07.04.2018

Mit der Ernennung zur Stadt, erstmalig urkundlich erwähnt im Jahr 1312, hatte  man das Recht, Märkte innerhalb der Stadt abzuhalten. Der Bergheimer Marktplatz befand sich in unmittelbarer Nähe der Georgskapelle von der Hauptstraße bis zur Klostergasse hin. Seit 1500 gab es drei eintägige Markttage: Halbfasten (4. Fastensonntag, St. Bartholomäus im August und St. Hubertus im November. 
Heute wird der Markt vor dem Medio abgehalten und findet dienstags und samstags statt. Jeden 1. Samstag im Monat steht der Tag unter dem Motto "Markt in Aktion". Diesmal war der Museumsverein hier aktiv und bot passend zur Sportausstellung ein Aktivprogramm für die Kleinen an. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Angebote bestens genutzt. Väter brachten ihren Kindern das Bogenschießen bei, Mütter und Großeltern zeigten Seilchenspringen - kurzum: es war ordentlich was los. 
Mitglieder des Museumsvereins nutzten die Gunst der Stunde und machten Reklame für den Tag der offenen Tür - Flyer wurden verteilt und die zahlreich geführten Gespräche brachten die engagierte Arbeit der vielen Aktiven den Bürgern näher. 

A.M.

 


Vortrag über die Braunkohle mit Dr. Gärtner am 22.3.2018

In der BERGHEIMAT sind Vorträge ein wichtiger Bestandteil des Jahresprogramms. Sie können die aktuelle Ausstellung ergänzen oder auch mal ein ganz anderes Thema beleuchten. Im März berichtete Dr. Gärtner über den Energieverbrauch in Deutschland und zeigte auf, mit welchem Prozentsatz welche Energie den Stromverbrauch deckt. Es wurde heiß diskutiert über die Folgen des CO2- Ausstoßes, aber auch, wie wichtig es für eine Industrienation ist, dass Strom bezahlbar bleibt. Vielen Dank an einen wirklich guten Referenten. 
A.M.

Ausflug zur Burg Nideggen am 12.3.2018

"Nä, wat war dat schön," so wurde von den Teilnehmern beim Dienstagstreff berichtet. In Nideggen hatten wir eine Führung gebucht und wurden dann eine Stunde charmant und kompetent um die Burg und im Museum geführt. 
Alle, die mitgefahren sind, wissen jetzt nicht nur, was es eigentlich bedeutete "wenn man einem einen Korb gibt", sondern erfuhren auch, dass die Jülicher Grafen, die in Nideggen residierten, Ritterturniere im großen  Rittersaal abhielten. Besonders die Männer waren begeistert von den  vielen kleinen Figuren, mit denen ganze Schlachten dargestellt wurden, und den unterschiedlichsten Burgmodellen. 



Prosecco-Tour am 8.3.2018

Die ganz besondere Stadtführung am Weltfrauentag führte die 12 Teilnehmerinnen ins Museum BERGHEIMAT. Da es draußen ganz schön regnete, hat man auf den ersten Prosecco-Zwischenstop vor dem Aachener Tor verzichtet und ließ sich das leckere Getränk dann im Museum bei angenehmer Temperatur schmecken. Gefeiert wurden die starken Bergheimer Frauen. Davon haben wir wirklich eine ganze Menge, und die haben in Bergheim auch einiges bewegt. Geschichte, Kultur, viele Anekdötchen, ein Gläschen von dem leckeren Getränk, nette Leute - eine wirklich gelungene Führung. 
Gewünscht wurde eine weitere Tour - natürlich mit Prosecco beim nächsten Mal. 
Der einzige Mann war im übrigen der Fotograf, und der hatte ganz offensichtlich eine Menge Spaß - wir auch!


Vorbereitung auf die neue Ausstellung

Im Frühjahr 2019 soll unsere neue Sonderausstellung "Burgen, Schlösser und mehr" präsentiert werden. Unser Rechercheteam ist schon fleißig bei der Arbeit. Wenn Sie hier über Informationsmaterial verfügen, sprechen Sie uns bitte an. Traditionell planen wir wieder einige Ausflüge. Frank Rainer Hildenbrand, der hier die Organisation übernimmt, hat für uns in Absprache mit dem Kernteam einige Burgen und Mittelaltermärkte ausgewählt. Hier werden wir vielleicht noch die eine oder andere Anregung für unser eigenes Projekt mitnehmen.
Auch für das Jahr 2018 haben wir ein umfangreiches Programm an Veranstaltungen, Events, Lesungen und mehr für Sie zusammengestellt.  Sie können sich unter "Termine" näher informieren.


Karneval ganz hösch

Während in vielen Sälen ausgelassen Karneval gefeiert wird und  professionelle Kräfte, meist aus Köln, für Stimmung sorgen oder die Frauen auf den KFD-Sitzungen mit selbstgeschriebenen Reden begeistern, wurden im Museum Bergheimat ganz leise Töne angeschlagen, und das kam an beim Publikum. Als Sitzungspräsidentin fungierte Astrid Machuj, die den aufmerksamen Zuhörern im vollbesetzten Museum in gekonnt lockerer Art einen Einblick in die Historie zum Bergheimer Karneval gab. 

 

Den Hauptteil übernahm Renate Schönhofen, die liebevoll ausgesuchte Geschichten und Gedichte rund um das Thema Karneval in perfektem Kölsch vortrug. Dann stimmte Josef Bloemen nach jedem Vortrag mit seinem Akkordeon ein Liedchen an, bei dem alle begeistert einstimmten und nicht nur der Elferrat, bestehend aus den Damen des Dienstagsteams der BERGHEIMAT, beim Singen der alten Lieder nicht zu bremsen war. Das Bergheimer Dreigestirn, das mit seiner charmanten Präsentation hier hautnah beim Publikum war, begeisterte und Prinz Peter II nahm das Zepter in die Hand. Lachsalven ernteten dann eine feine Dame und ein Bauerntrampel – ein Sketch, der wieder ganz hösch ohne Worte auskam, und ein verliebter Clown, der seine Liebste einmal im Leben zum Lachen bringen wollte, auch wiederum ohne Worte – dafür aber mit Tanzschritten. Das kam an.


Historienspiel Jan und Griet Bergheim 2017

 

Wenn die Mitglieder des Museumsvereins der Stadt Bergheim und des Geschichts- und Heimatvereins Quadrath-Ichendorf, eingerahmt von der schmucken Funkengarde der KG Bergheimer Torwache, das Historienspiel um die Sage „Jan von Werth“ aufführen und wieder mal deutlich hervorheben, dass der berühmte Dialog zwischen den beiden Hauptdarstellern nicht in Köln, sondern auf den Feldern zwischen Kotteroth (Quadrath) und Berchem stattgefunden hat, zieht es die Menschen zum Spielort. Auf dem Weihnachtsmarkt an der Erftmühle und im Winterdorf schunkelten mehrere hundert Bürger fleißig und sangen die „Gassenhauer“ lautstark mit, lauschten aber auch aufmerksam den Dialogen im heimatlichen Dialekt. Unsere Torwächter standen diesmal mit ihrem sehr sympathischen Dreigestirn und aufgrund ihres 40-jährigen Jubiläums mehr im Vordergrund. 

 

Tag der offenen Tür

Schwerpunkt Fechten

Auf den Spuren der Musketiere im Museum BERGHEIMAT


Am 05. November lud der Museumsverein zum Tag der offenen Tür ein. Diesmal lautete das Motto "Tag des Fechtens". Gerade in dieser Sportart hat Bergheim wirklich einiges zu bieten. Vor dem Fechtpodest war eine Planche ausgelegt, denn es hatte sich hoher Besuch angekündigt. Die Olympiasiegerin im Florett (Mannschaft) Ute Wessel, Stefanie Kubissa, Europameisterin (Säbel – Mannschaft), Astrid Kircheis (Weltmeisterin im Seniorenbereich) und Benno Schneider, Mitglied der Nationalmannschaft gaben fleißig Auto-gramme. Anschließend war Showkampf angesagt. Astrid Kircheis und Ute Wessel zeigten, was sie noch so alles draufhaben. 


Näheres über die Vereinsgeschichte des TSV Kenten und das Säbelfechten erfuhr das Publikum dann von Kubissa und Schneider, die früher beide für diesen Verein gefochten haben.
Der Tag profitierte von der guten Stimmung unter den Sportlern beider Vereine und den Mitgliedern des Museumsvereins. Den ganzen Tag über gaben sich auch andere ehemalige Fechter aus Bergheim die Klinke in die Hand. Zu später Stunde kam sogar noch Wolfgang Kraus, der aktuelle Leiter der Fechtabteilung in Kenten vorbei, der sich über ein erfolgreiches Turnierwochenende in Bergheim freute.


Tag der offenen Tür

mit Köpfchen und ganz schnell unterwegs

Das Museum BERGHEIMAT öffnete am 01.10.2017 seine Tore. Der Andrang im Museum hielt den ganzen Tag an. In der Museumswerkstatt konnte man mit Mitgliedern des Vereins Turm 25 Bergheim Schach spielen. „Du musst einen Zaun aufbauen, das klappt mit zwei Bauern noch richtig gut“ erklärt Vereinsmitglied Ivan der 7-jährigen Eva, die mit großem Interesse den Erklärungen des Profis folgt. Als es dann hieß: noch ein Zug und du kannst mich „Schach matt“ setzen, konnte man förmlich sehen, wie sehr sie ins Grübeln kam. In der unteren Etage schauten sich einige Besucher  interessiert  einen Film zur Tour de France an.

 

Ein Höhepunkt war die Präsentation der Schülermannschaft

im Einradfahren. Immer vier Kinder bildeten eine Mannschaft. "Es ist immer eine Kunst, die Mannschaft harmonisch zusammenzustellen" erklärt Herr Quester, Ehrenvorsitzender von Freie Bahn Oberaußem. Mit einem "Hopp" als Kommando wurden verschiedene Figuren "abgefahren". "Es ist schon erstaunlich, wie konzentriert die Kinder sind."  

 

 



Woche des ehrenamtlichen Engagements

Führung am 11.09.2017

Die ganze Woche über konnten Bürger sich über ehrenamtliches Engagement in der Stadt informieren. Am 11.09.2017 luden wir zu einer Führung mit anschließender Gesprächsrunde ein. Wir haben uns sehr gefreut, dass 7 Jugendliche den Weg zu uns fanden und jetzt in ihren Schulen ordentlich Werbung machen wollen.


Tag des Denkmals am 10.09.2017

Im Städtchen war viel los, denn das Aachener Tor wurde nach einer langen Renovierungszeit wieder geöffnet. Astrid Machuj erzählte im Rittersaal für den Museumsverein Geschichten um das Aachener Tor. Von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr war das Museum geöffnet.  Der Andrang war auch hier sehr groß. Um 16.00 Uhr führte Machuj durch die Sportausstellung. In unserer Zweigstelle in Ahe fand um 14.00 Uhr ebenfalls eine Führung statt.


Sporthistorischer Vortrag vom 30.08.2017

Der Kurzvortrag von Astrid Machuj zeigte auf, dass überall da gespielt wird und wurde, wo Menschen leben.  Spielend bereiten sich die Kinder auf den Ernst des Lebens vor.  Die Menschen der Vorzeit vergnügten sich mit Karten, Würfel- und Brettspielen.  Sie maßen ihre Kräfte in Wettkämpfen  und veranstalteten Schaukämpfe, die Tausende anlockten.  Ein Sieg in einem solchen Wettkampf war für die Teilnehmer oft die einzige Möglichkeit, zu Ruhm zu kommen. Im deutschsprachigen Raum war es Johann Amos Comenius (1592 – 1670), der Bewegungsspiele ins pädagogische Konzept einbezog. Ende des 18. Jahrhunderts nutzte der Philanthrop Johann Friedrich Christoph GutsMuths Spiele als "Arbeit im Gewande jugendlicher Freude."Der anschließende Praxisteil zeigte deutlich, warum Spiele auch heute nicht mehr wegzudenken sind - ein riesiger Spaß!


Markt in Aktion am 02.09.2017

Am 02.09.2017 waren wir hier aktiv. Es gab einen Stand mit Marmelade, Plätzchen, Keksförmchen, Büchern und vieles mehr.  Wenige Meter weiter konnten die Jüngsten einige Aktionen  wie Fechten, Bogenschießen, Bowling ausprobieren. Das war eine wirklich gute Möglichkeit, die Werbetrommel zu rühren und den neuen Flyer zu verteilen.



Unser neuer Flyer

Irgendwann stand fest, dass wir dringend einen Flyer brauchen, um unser Museum und die aktuelle Sonderausstellung zu bewerben. So können dann z. B. die Schulkinder nach dem Besuch in der BERGHEIMAT zu Hause was "vorzeigen". Touristen, die Informationen zur Kreisstadt wünschen, können ebenfalls informiert werden ...


Besuche aus der Politik

Im August besuchten uns 40 Damen und einige Herren von der Frauenunion der CDU im  Rahmen einer Stadtführung. Dr. Kippels, CDU, interessierte sich ebenfalls für die BERGHEIMAT. In einem intensiven Gespräch konnten wir unsere Arbeit vorstellen. Er wollte sich über mögliche Förderprojekte, die dem Museum nützen, informieren.
Am 1. September besuchten uns dann mit gleicher Intention Vertreter der SPD. Nach einer Führung durch die Sportausstellung folgte uch hier ein kurzer, aber sehr intensiver Gesprächsaustausch.


Paules Lesenacht im Museum

Am 28.7.2017 war es wieder so weit. Zum zweiten Mal wurde Paules Lesenacht in Kooperation mit der Stadtbibliothek in der BERGHEIMAT ausgerichtet. Nach einem Rundgang durch das Museum, der Beantwortung vieler interessanter Fragen und zwei Leserunden waren die Kinder begeistert. Der kleinen Paula gefiel unser Buch zur Ausstellung besonders gut. Sie ließ es sich zum Schluss noch mal zeigen und konnte sich an den vielen Bildern nicht satt sehen. Schade nur, dass der schöne Abend mit einem sehr netten "Bibliotheks-Team" so schnell vorbei ging. So macht Zusammenarbeit Spaß!


Führungen vor und in den Sommerferien

Vor den Ferien besuchten gleich mehrere Gruppen von Vorschulkindern aus den verschiedenen Stadtteilen das Museum. Für viele Kinder ist das der erste Museumsbesuch. Eigentlich waren diese Führungen max. für 1 Stunde geplant. Die Praxis zeigt, dass die Kinder nach 1,5 Stunden immer noch begeistert sind. Die kleinen Nasen kleben buchstäblich an den Vitrinen - besonders gut kommen hier die Aktivstationen an. Ähnlich verhält es sich bei den Schulklassenführungen. Über den Sport lässt sich erstaunlich viel an Geschichte vermitteln. "Cool" hören wir erfreulicherweise sehr oft.
In den Sommerferien finden seit mehreren Jahren viele Stadtführungen in Bergheim statt. Hier werden die Museumswerkstatt und die beiden Ausstellungen immer wieder einbezogen. So suchen Stadtdetektive erfolgreich nach einer gestohlenen Medaille oder 12 Kinder überlegen sich intensiv die Arbeitsschritte beim "Pudding zubereiten", denn für jedes arbeitende Kind, das auf einem "Schnappschuss" zu sehen ist, gibt es einen Punkt. Vor allen Dingen bei Regentagen ist die BERGHEIMAT ein Segen für die Kinderführungen, denn so braucht keiner mehr nass zu werden. Wie finden das die Kinder? "Cool!"



Tag der Vereine

Wie jedes Jahr präsentierten wir an einem Stand unsere Arbeit. Schön war, dass einige Besucher sich nach einem kurzen Ge-spräch die Zeit nahmen, das Museum anzuschauen.


Jubiläumsfeier am 11.06.2017

Geschichte in Geschichten

Ab 14.00 Uhr sorgten gleich mehrere Gestalten in historischen Kostümen für Aufmerksamkeit. Die Aktion "Geschichte in Geschichten", in der Bergheimer Persönlichkeiten über ihre Leben erzählten, kam gut an. Die Schauspieler selber waren begeistert und sich schnell einig, dass man sich schon auf eine Wiederholung der Aktion freut. Das wird schon bald sein, denn nach den Ferien soll es „Geschichte in Geschichten" für Schulklassen geben.  Die Teilnehmer erhielten auf diese Art und Weise ganz besondere Eindrücke von Bergheims Geschichte.   

  • Frank-Rainer Hildenbrand verkörperte einen Römer. 
  • Astrid Machuj spielte die Hexe Christine aus Glessen, die 1503 verbrannt wurde.
  • Markus Potes schlüpfte in die Rolle des großen Reitergenerals Jan von Werth, der ein Reiterknecht auf Schlenderhan war. 
  • Monique Roden spielte Madame Dupré, Assistentin des Geographen Tranchot.
  • Clemens Jansen mimte den Beamten Weidenbach aus Bergheim.

Anschließend feierte man im Hofe des Museums weiter. Trotz des heißen Wetters kamen viele Gäste, um das 10-jährige Bestehen des Vereins und die Eröffnung des Museums vor 5 Jahren zu würdigen.  Den musikalischen Rahmen schuf Martina Demontis mit ihrer Flötengruppe. Die Ausstellung in der Museumswerkstatt fand reges Interesse und die frisch erschienene Chronik erntete großes Lob.

In der kurzen Ansprache wurde deutlich, wie sehr man sich darüber freut, dass das Museum, die Events und die Veranstaltungen so gut angenommen werden.

 


Vortrag Dr. Gärtner: "Tagebau Bergheim" und Mitgliederversammlung

Am 30.05.2017

Um 19.00 Uhr starten wir mit einem Vortrag zum Thema Tagebau mit Dr. Gärtner. Er hat in Aachen Bergbau studiert, dort auch promoviert und anschließend 1985 als Steiger im Tagebau Hambach beim damaligen Unternehmen Rheinbraun angefangen. Von 2004 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen in 2015 leitete er die Sparte Tagebaue. In seinem Vortrag wird er nach einem kurzen „geschichtlichen Abriss“ über den eigentlichen Bergbau (planerisch, technisch) sprechen. Wir erfahren dabei mehr über die Herausforderungen im Umfeld des Tagebaues.

Hier sind alle, auch Nicht-Mitglieder, herzlich eingeladen.

Um 20.00 Uhr beginnt dann die Mitgliederversammlung.

Veranstaltungsort: Brauhaus zur Krone

19.00 Uhr: Vortrag Tagebau

20.00 Uhr: Mitgliederversammlung


Tag der offenen Tür am 09.04.2017

Tanzend und turnend das Publikum in Bann gezogen.

Unter dem Motto „Turnen und Tanzen“ öffnete das Museum BERGHEIMAT am 09.04.2017 seine Türen – ca. 1.000 Menschen folgten der Einladung. Nach einer Kurzführung und einer Präsentation im Kino startete das Programm. Vom Disco-Fox (Saltatio Bergheim) über Zumba und Training mit dem Stepper (SV Erftstolz) wurde viel geboten. Für den Auftritt der Leistungsturner aus Quadrath-Ichendorf wurde ein Mattenparcours aufgebaut. Dann wurden Salti, Bogengänge, Pyramiden und atemberaubende Turnübungen auf engstem Raum gezeigt. Das Publikum war so begeistert, dass es eine „Rakete“ gab.  Ohne eine Zugabe kamen die jungen Turnerinnen nicht nach Hause. 

Nach einer kurzen Pause zeigten Helga Villich und 4 ehren-amtlich tätige Models einige Modelle aus der Kleiderkollektion des Tanzbazars Bergheims. „Jetzt kommt Glitzer und Glimmer“ begrüßte Villich die Gäste. Jedes ihrer Modelle ist ein Einzelstück. Helga Villich gelang es, für jeden Typ das passende Kleid zu finden – so strahlten die vier Damen buchstäblich mit der Sonne um die Wette und begeisterten mit viel Anmut und wunderschönen Kleidern das Publikum.

Wenig später trauten die Besucher ihren Augen nicht. Die „Oldies“ der Tänzer des SV Erftstolz schritten aus der Museumswerkstatt in der ersten Etage über die Außentreppe des Museums in Menuett-Kostümen hinunter. Bei immer noch hohen Außentemperaturen verzichteten die Damen und Herren nicht auf die passenden Perücken – und das bei einem Alter um die 80 Jahre. „Eigentlich wollte die Gruppe nie wieder auftreten, für uns machten sie eine Ausnahme,“ erzählt Werner Kremer, der stellvertretende Vorsitzende des Museumsvereins.

 

Ein gelungener Abschluss gelang Gertrud Bertling und der Gruppe "Freude am Tanzen" mit ihrer Mitmachaktion.

Vielen, vielen  Dank an alle Vereine und Gäste für diesen gelungenen Tag. Ein ganz großes Lob auch an das Kernteam der BERGHEIMAT und die Organisatoren der Veranstaltung.

Mehr Bilder finden Sie hier.


Sportgeschichte in Bildern am 30.03.2017

Vortrag von Hubert Murmann – ein voller Erfolg 

„Sportgeschichte in Bildern“ lautete der Vortrag von Hubert Murmann am 30.3.2017 im Museum BERGHEIMAT. Der Referent bot einen sehr kurzweiligen und überaus spannenden und interessanten Einblick in die Welt des Sports, die einen weiten Bogen schlug von der Antike über das Mittelalter bis in die heutige Zeit. Sport im ursprünglichen Wortsinn bedeutet „sich vergnügen“.

Auf Münzen und Wandfresken finden wir Darstellungen von Sportarten, die in Griechenland an Wettkampfstätten wie Delphi, Sparta oder Olympia ausgetragen wurden. Diese waren reine Männersache; Frauen waren nicht zugelassen, auch nicht als Zuschauerinnen. Auch Wettkampfgeräte sind schon zu sehen, z.B. lange Stöcke, eine andere Darstellung zeigt einen Faustkämpfer mit bandagierten Händen und einem arg lädierten Gesicht.

Ägyptische Friese dagegen zeigen auch Frauen bei sportlicher Betätigung in tänzerischer Haltung.
Welcher Stellenwert in der Antike dem Sport beigemessen wurde, lässt sich an den Luftaufnahmen der alten Wettkampfstätten u.a. in Griechenland und in Rom erkennen.

Im Mittelalter verlor der Sport an Bedeutung, es finden sich auf Gemälden nur wenige Abbildungen. Das ändert sich erst wieder in der Renaissance, wo mit Sport auch körperliche Ertüchtigung und ein Idealbild des menschlichen Körpers in den Vordergrund rückte.

Und wer geglaubt hatte, randalierende Fans seien ein Phänomen unseres Jahrhunderts, der wurde eines Besseren belehrt: auf einer Zeichnung aus jener Zeit war eine Gruppe sich prügelnder Menschen  am Rande eines Sportereignisses zu sehen.

Der Vortrag von Hubert Murmann kam zum Schluss in der heutigen Zeit beim Fußball an, dessen Anfänge in England liegen. Murmann hatte hier noch einige nette Anekdoten zu erzählen.

Bericht von Helga Lipp, April 2017

Bilder: Archiv BERGHEIMAT, Manfred Bach, Heimat- und Geschichtsverein Niederaußem-Auenheim u. a.