Unsere Art von Brauchtumspflege:

Historienspiel Erftmühle am 7.12.2019
eingestellt am 7.12.2019 / Kooperation mit dem Geschichts- und Heimatverein Quadrath-Ichendorf e. V. 

Bereits zum 7. Mal führen wir auf diesem zugegeben sehr kleinen, aber harmonischen Weihnachtsmarkt unser Historienspiel auf. Auch diesmal hat sich Astrid Machuj wieder eine neue Rahmengeschichte einfallen lassen. Es hat einfach nur Spaß gemacht. Das Publikum hat uns wieder mal durch die Veranstaltung getragen. Es kamen viele lobende Rückmeldungen. Auch diesmal haben wir wieder gehört: "Das war bis jetzt das beste Stück". 

Jetzt freuen wir uns nur noch auf die morgige Veranstaltung in Bergheim auf unsrem Museumshof. Haltet uns die Daumen, dass das Wetter hält. 


Achtung: Taschenlampenführung am 16.11.2019 ist ausgebucht.

eingestellt am 9.11.2019

Für diesen Tag nehmen wir ab sofort keine Anmeldungen mehr entgegen. Alle Plätze sind belegt. 

Falls Sie noch Interesse haben, teilen Sie uns es mit. Wir überlegen bei entsprechender Nachfrage eine weitere Führung anzubieten. 

 

Besuch vom "Südwestwind"

eingestellt am 9.11.2019

Am 8.11.2019 besuchten uns im Rahmen einer Kulturveranstaltung unsere Freunde aus Südwest. 
Sehr aufmerksam und interessiert folgte man der kurzweiligen Führung - danach wurde noch gemütlich eine Tasse Kaffee zusammen getrunken. 

Tag der offenen Tür am 3.11.2019

eingestellt am 3.11.2019

Viel Lob gab es auch diesmal wieder für die aktuelle Ausstellung. An einer spontanen Museumsführung nahmen über 20 Besucher teil. Danach konnten unsere Gäste beim Schreibworkshop mit Karl-Heinz Risch selber aktiv werden - offensichtlich mit ganz viel Spaß. Danach bot Marina Peters Stoffdruck für den Nachwuchs an. Hier durften die Kinder unsere alten Holzmodels benutzen, mit denen man schon vor langer, langer Zeit in Bergheim Stoff bedruckte. In unserer Gegend wurde auch Waid angepflanzt - hieraus wurde dann der blaue Farbstoff gewonnen. 

Im Museumshof konnte man wieder gemütlich Kaffee und Kuchen oder  herzhafte Speisen wie Würstchen und Salate verzehren. 

Natürlich wurde die Tasche oder der Sportrucksack auch mit den eigenen Namen versehen. Auf dem linken Bild kommt unser Model zum Einsatz. Auf dem rechten Bild haben wir dann Kartoffeln entsprechend präpariert. Wir danken wieder den anwesenden Eltern, die ihre Kinder wunderbar unterstützten. 



Tag der offenen Tür am 6.10.2019

eingestellt am 7.10.2019

Trotz Dauerregens war das Museum gut besucht. Das lag vor allen Dingen an dem abwechslungsreichen Programm. 

Bereits zu Beginn starte die Museumsrallye. Mit Stift und Fragebogen ausgestattet, galt es dann viele Fragen zu beantworten. Das machte offensichtlich großen Spaß, denn von allen Seiten wurden viele  Fragen gestellt. Die Teilnehmer mit den richtigen Lösungen (das waren alle!), durften sich einen der vielen kleineren Preise aussuchen. 

 

Kalligraph Karl-Heinz Risch führte in der Museumswerkstatt in die Welt der alten Schriften ein. Anschließend hatten die Teilnehmer Gelegenheit, selber die Feder in die Hand zu nehmen und mit dem Schreiben unter fachkundiger Anleitung loszulegen.

Wenig später führte dann der ehemalige Deutsch- und Geschichtslehrer Hermann Schneider in die Sprache des Mittelalters ein. 

Beide Workshops kamen super an und es gab sehr viel Lob. 

 

Für große Begeisterung sorgte auch der Auftritt der Mundharmonikagruppe der evangelischen Kirchengemeinde aus Horrem. 
Hier wurde fleißig mitgesungen und -geklatscht. Direkt nach dem Auftritt wurden schon die nächsten Termine für eine weitere Zusammenarbeit abgesprochen. 
 

Das Schreiben der alten Schrift machte offensichtlich großen Spaß

Für tolle Stimmung sorgte die Mundharmonikagruppe der evangelischen Kirchengemeinde in Horrem

Nicht nur Kinder nahmen an der Museumsrallye teil


Prinz-Eisenherz-Abend am 1.10.2019

eingestellt am 1.10.2019


Die Augen von Frank-Rainer Hildenbrand strahlten, als er von seiner Kindheit und dem ganz besonderen Geburtstag erzählte, an dem er seine erste Prinz-Eisenherz-Figur geschenkt bekam. Sie kostete 6,00 Mark - das war in den 50er Jahren unendlich viel Geld für Spielzeug. Inzwischen besitzt er über hunderte dieser Figuren und brachte seinem Publikum in einem kurzen Vortrag die Comics seiner Kinderzeit näher. Hildenbrands Begeisterung steckte an, und so saßen nach einem Gläschen Wein alle zusammen im kleinen Kino der BERGHEIMAT und freuten sich, den Orginal-Film von 1954 anzuschauen. "Das gemütliche Kino, der schöne alte Film - es war einfach ein richtig schöner Abend", waren die Rückmeldungen unserer Gäste.
Nach diesem Erfolg werden wir weitere Themenabende mit den entsprechenden Filmen anbieten. Die Veranstaltung war im übrigen kostenlos. Ein herzliches Danke gilt unserem engagierten Referenten.



Tag des Denkmals am 8.9.2019

eingestellt am 10.09.2019

Trotz Regenwetters war das Museum wieder gut besucht. Viele der Gäste nahmen an der Führung von Astrid Machuj teil. 

Franz Josef Hamacher war der glückliche Gewinner unserer Museumsrallye.


Bergheim kulinarisch am 7.9.2019

eingestellt am 10.9.2019

Am liebevoll dekorierten Stand des Museumsvereins wurden Kürbiscreme-, Gemüse- und Lauchsuppe und viele gute Weine angeboten. Es lief so gut, dass zum Schluss die Suppentöpfe leer waren. Spontan wurden dann leckere Schmalzbrote geschmiert. Vielen lieben Dank an alle Gäste und Helfer. 

Viel Spaß hatten alle beim unterhaltsamen Kulturabend am 16.8.2019

eingestellt am 18.8.2019

Schlenderhan / Jan von Werth-Abend am 16.8.2019

eingestellt am 9.8.2019

Achtung: die Veranstaltung ist ausverkauft!

Am 16.08.2019 kommt um 19 Uhr der Kultursommer in das Museum BERGHEIMAT! Hier erwarten Sie Musik, kleinere Vorträge und ein leckerer Imbiss für einen Eintritt von 10 €. Denn das größte deutsche Privatgestüt Schlenderhan feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wird Astrid Machuj die Geschichte rund um Schlenderhan erzählen und dabei vom großen Reitergeneral Jan von Werth, alias Markus Potes, einst Reiterknecht auf Schlenderhan, höchstpersönlich unterstützt. Das Streichquartett Bergheim spielt dazu Operettenmelodien u.a. von Jacques Offenbach.


 


"Unsere" Sportler besuchen die Ausstellung

eingestellt am 6.8.2019

Durch die letzte Ausstellung "Sport in BERGHEIM" haben wir viele neue Kontakte zu den Bergheimer Sportlern geknüpft und mit ihnen zusammen viele Events oder Tage der offenen Tür erlebt. Verständlicherweise freuen wir uns sehr, dass die ersten Sportgruppen jetzt unsere neue Ausstellung besichtigen. 
Die Tanzabteilung des SV Erftstolz buchte direkt zwei Führungen. Dickes Lob gab es anschließend von Gertrud Bertling, der Trainerin, für die schöne Ausstellung. 

Am 2.8.2019 hatten wir dann Besuch vom Skiclub (siehe Eintrag Gästebuch). Hier Auszüge aus der Mail der Vorsitzenden: 

"Ein ganz großes Lob an Sie alle, die an diesem Projekt beteiligt waren und nun permanent mit vollem Einsatz die Geschichte und Geschicke des Bergheimer Mittelalters bis heute den Menschen näherbringen. Ganz toll ist auch, dass den Kindern hier eine Möglichkeit geboten wird, spielerisch - dank Ihrer Einfühlsamkeit und Ihrem Witz - mit viel Spaß Geschichte zu lernen. Ich habe einen Kommentar auf Ihrer Homepage hinterlassen und kräftig die Werbetrommel gerührt, sich in Ruhe und privat noch mal bei Ihnen einzufinden. Vielen Dank noch mal - auch besonders an Herrn Hildenbrand! Es braucht solche Leute wie Sie, einen Verein am Leben zu halten und es wird ja immer schwerer, Menschen dazu zu bringen, Zeit und auch Mühe zu investieren für eine Sache, die der Allgemeinheit dient und nicht nur sich selbst."

Hoppingtouren - mit Stop in der BERGHEIMAT - ein großer Erfolg

Das neue Format, selbstständig von Ort zu Ort zu "hoppen" und somit Gelegenheit zu haben, an mindestens drei unterschiedlichen Orten Informationen zur Geschichte rund um Bergheim zu erfahren, kommt sehr gut an. 

Gestartet wurden die Gästeführungen der Stadt Bergheim im Museum BERGHEIMAT, wo die Gäste staunten, was hier alles geboten wird. Wie bei uns so üblich, wurde nach der Führung erst mal gemütlich eine Tasse Kaffee getrunken. 

Nach einer Pause von 45 Minuten begann dann die nächste Führung am  Schlosseingang Paffendorf. Dort erfuhr man mehr zu Baugeschichte, Schlosspark und den Märchen. Der letzte Treffpunkt war bei Terra Nova. "Es hat Spaß gemacht. Die Führungen waren alle sehr informativ, kurzweilig und sehr unterschiedlich. Es ist schön, dass man jetzt bei den Sehenswürdigkeiten die entsprechenden Erklärungen erhält," war die einheilige Meinung der Teilnehmer. 

Wir wiederum freuen uns, dass das neue Angebot auch von den Touristen so gut angenommen wird. Insgesamt gibt es in den Sommerferien drei solcher Touren. 

Einen Überblick über den Burgen- und Schlösserreichtum unserer Region erhält man im Museum BERGHEIMAT.

Anschließend gab es in Paffendorf eine Führung rund um das schöne Wasserschloss. 

Auch an der dritten Hoppingstation "Terra Nova" lauschten die Gäste interessiert den Ausführungen der Gästeführerin. 

Bilder: Manfred Hemmersbach

Im kleinen Museumskino kann man zur Zeit einen Film sehen, der in 18 Minuten 11 adlige Anwesen zeigt. 

Auch der Schlosspark war von Interesse - hier gibt es gerade Informationen zum Eiskeller. 


 

Ferienfreizeitangebot von St. Remigius

In diesem Jahr hatte man sich hier das Thema Zeitreisen ausgewählt. Was lag näher, als nach einem kurzen  Stadtspaziergang, bei dem man das Aachener Tor und die Stadtbefestigung unter die Lupe nahm, im Museum BERGHEIMAT in die Zeit des Mittelalters einzutauchen. 

Nach einer Kurzführung, bei der man aufmerksam lauschte, wurden dann alle Aktivstationen fleißig genutzt. 

Nach zwei Stunden stand dann die zweite Gruppe vor der Tür und es hieß wieder "ab in die Zeit der Burgen und Schlösser". 



Museumserstürmung

Vor den Ferien wurde das Museum buchstäblich auch außerhalb der Öffnungszeiten von Schulklassen und Kindergartenkindern erstürmt. Wir waren gewappnet und haben uns über die Begeisterung des Nachwuchses riesig gefreut.

Toll ist aber auch, dass die Ausstellung bei den Erwachsenen genauso gut ankommt. 

Im Mai und Juni haben wir 314 Kinder und 148 Erwachsene außerhalb der Öffnungszeiten durch die Ausstellung geführt

(32! Führungen).

Bergheim Aktiv am 7.7.2019

Diese Veranstaltung wird seit dem Stadtjubiläum seitens der Stadt-Mitarbeiter organisiert. Der Museumsverein nutzt jedes Jahr gerne die Möglichkeit, den Verein näher vorzustellen. Danke für die gute Orga und die vielen Besucher. Es hat wieder großen Spaß gemacht.

Besuch der Schulleiter in der BERGHEIMAT am 21.5.2019

eingestellt am 21.5.2019

Bereits zum zweiten Mal war das Museum Veranstaltungsort der Bergheimer Schulleiterkonferenz. Sie trafen sich alle pünktlich um 14.00 Uhr zur Besprechung. Astrid Machuj nutzte die Möglichkeit, die neue Ausstellung vorzustellen. Die Schulleiter versprachen anschließend, Werbung bei ihren Kollegen zu betreiben, damit die schon bestehende, gute Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden kann. 

Vortrag über die Burg in Kerpen am 21.5.2019

Hubert Murmann hielt einen hoch interessanten Vortrag über die ehemalige Burg. Man erfuhr, warum die Burg mal in spanischer und mal  in holländischer Obhut lag. Zu unserer großen Freude war es dank der vielen Besucher sehr eng im Museum. 


Führungen am 5., 12. und 19.6.2019

Sonntags ist das Museum regelmäßig von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Unser Museumsteam steht bei Fragen immer zur Verfügung. Je nachdem wer gerade Dienst hat, sind auch Kurzführungen möglich. 
An diesen drei Tagen wurden von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr ausführliche Rundgänge angeboten. Das Angebot wurde rege, auch von Mitgliedern aus dem Kernteam, genutzt. 


Eröffnung der neuen Sonderausstellung am 28.4.2019

Es war ein ganz besonderer Tag, auf den viele Menschen fast zwei Jahre hingearbeitet haben. 
Riesig gefreut haben wir uns darüber, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind. 

Unser Kernteam versorgte das wartende Volk mit Suppe, Kuchen und Kaffee und anderen Getränken.

Zeitreise von Mittelalter bis Barock 

Der Altkreis Bergheim gehört zu den wasserburgenreichsten Regionen Deutschlands und sogar ganz Europas und hat mit seinen Städten Elsdorf, Bedburg, Kerpen und Bergheim mehr als 50 mächtige Burgen, Schlösser und herrschaftliche Anwesen zu bieten. 

Im Museum BERGHEIMAT gibt es nicht nur viele Informationen, sondern auch die Möglichkeit zum Mitmachen und das Museum mit allen Sinnen zu  entdecken. So kann man sich am  Modell eines mittelalterlichen Bettes je nach der Daunen-Bettwäsche oder der Strohmatratze mal reich, mal arm fühlen, oder an den Hörstationen den alten Sagen lauschen, die man sich einst in den Gesindestuben erzählte – vom „Zöbbelsdier“, der „Weißen Frau von Kenten“, der „Juffer von Paffendorf“ oder  „Beil mit dem Kamisol“, oder am Duft von Farina in die Barockzeit hineinschnuppern.

Aussagekräftige Grafiken versetzen das kleine Museum in die verschiedenen Zeiten des Mittelalters oder des Barocks. Vieles ist hier in liebevoller Handarbeit entstanden: ein Burgenmodell, Kopfbedeckungen und Hauben, selbstgezimmerte Throne im Rittersaal oder ein Holzpferd im Flur. Hinzu kommen auserlesene Exponate wie z. B.: Überbleibsel von der Burg Bergheim, die fast 30 Jahre in einer Garage vor sich hin schlummerten, Porzellan aus Schloss Loersfeld, die Manöverkiste des großen Reitergenerals Jan von Werth, Spiegel, Schmuck, Seidenstrümpfe und eine Kleiderbürste aus dem Nachlass von Marie Vetsera, Parament und Ziborium aus der Schlosskapelle Türnich. Im kleinen Kino des Museums kann man sich einen 18-minütigen Film anschauen, in dem 11 Burgen und Schlösser gezeigt werden.

Auf dem Turnierfeld (umfunktionierter Flur) kann man sich wie einst die Knappen auf einem Holzpferd im Ritterkampf oder im Bogenschießen üben. Im Rittersaal lohnt es sich, einmal auf dem Thron Platz zu nehmen und sich wie der Graf oder die Gräfin von Jülich zu fühlen, oder in der Verkleidungsecke schnell mal in die Rolle des Edelmanns oder des Burgfräuleins zu schlüpfen. Das Ganze ist eingebettet in gut recherchierte Texte, oft in Form eines Bilderbuches, so dass ein Besuch in der Bergheimat nicht nur sehr kurzweilig, sondern auch sehr lehrreich ist.

„Herausgekommen ist eine Ausstellung, die außer durch ihren Informationsgehalt vor allem durch ihre pfiffige, alle Altersgruppen ansprechende multimediale Präsentation besticht“ (Kölner Stadt-Anzeiger vom 30.4.2019).

„In allem steckt unglaublich viel ehrenamtlich investierte Zeit, enormes Fachwissen, ein bestens durchdachtes museumspädagogisches Konzept und vor allem ganz viel Herzblut“ (Volker Mießeler, Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim).

 

 

Sich fühlen wie der Graf von Jülich

Nur gucken ist nicht, mitmachen ist angesagt: Am Duft von Farina in den Barock hineinschnuppern, am Modell eines mittelalterlichen Bettes sich je nach der Daunen-Bettwäsche oder der Strohmatratze mal reich, mal arm fühlen, oder an den Hörstationen den alten Sagen lauschen, die man sich einst in den Gesindestuben erzählte – vom „Zöbbelsdier“, der „Weißen Frau von Kenten“, der „Juffer von Paffendorf“ oder vom „Beil mit dem Kamisol“. Aussagekräftige Grafiken veranschaulichen, wie aus vielen Burgen im Laufe der Jahrhunderte durch Renovierungen und Umbauten prächtige Schlösser wurden. Neben dem umfangreichen Begleitbuch zur Ausstellung gibt es dank des neuen Förderproramms des Landes NRW, dem Heimatscheck, erstmals auch einen kleinen Film, in dem die Magd Brunhilde die einzelnen Bauwerke präsentiert.

Die BERGHEIMAT in die alten Zeiten des Mittelalters und Barocks zu versetzen war vor allem viel Handarbeit für das ehrenamtliche Team des Museumsvereins. Frauen, die vorher noch nie genäht hatten, fertigten stundenlang Hauben und Kopfbedeckungen. Modelle von Burgen, ein kleiner Rittersaal, ein Turnierplatz und ein Holzpferd mussten gezimmert werden. Bis zuletzt trudelten die Exponate als Leihgaben ein – Überbleibsel von der Burg Bergheim, die fast 30 Jahre in einer Garage vor sich hin schlummerten, Fundstücke aus dem Burggraben in Kerpen, die Manöverkiste von Jan von Werth aus dem Besitz der Familie von Abercron, Spiegel, Schmuck, Seidenstrümpfe und eine Kleiderbürste aus dem Nachlass von Marie Vetsera, Parament und Ziborium aus der Schlosskapelle Türnich sowie Hunderte von Elastolinfiguren, mit denen eine ganze Schlacht nachgestellt wurde.

Eine Rüstung, eine Armbrust und zwei Steinkugeln, die einst in der alten Hemmersbacher Burg steckten, lassen das Mittelalter lebendig werden. Auf dem Turnierfeld kann man sich wie einst die Knappen auf einem Holzpferd im Ritterkampf oder im Bogenschießen üben, einmal auf dem Thron Platz nehmen und sich wie der Graf und die Gräfin von Jülich fühlen oder in der Verkleidungsecke schnell mal zum Edelmann oder Burgfräulein werden. Gab es bei den Rittern Klopapier? Wo kommen Redewendungen wie „unter die Haube bringen“ oder „ins Bett steigen“ her? – Nachher ist man garantiert schlauer. Ob Bürgermeister Volker Mießeler aber tatsächlich jetzt die Zeichen deuten kann, die Edeldame Astrid Machuj ihm demnächst im Rathaus mit ihrem Fächer signalisiert, bleibt abzuwarten.

 


Eröffnung der neuen Sonderausstellung
"Burgen, Schlöser, Rittersleut - im Altkreis Bergheim

 

Ausstellung "Sport in Bergheim" endet im Januar

Alles hat ein Ende - auch unsere Sportausstellung. Sie wurde gut besucht und erntete Lob von allen Seiten. 
Nach zweieinhalb Jahren verbunden mit vielen Führungen, Tagen der offenen Tür und unzähligen Besuchen von Sportlern aus allen Bereichen, fangen wir so langsam an, die Exponate unseren über 50 Leihgebern zurück zu geben. 
Am 27.1.2019 kann man die Ausstellung letztmalig besuchen. Danach wird renoviert und der Ausstellungswechsel vorbereitet. Die Eröffnung der neuen Sonderausstellung findet am 28.4.2019 um 14.00 Uhr statt. Nähere Infos hierzu folgen. 

 


Unsere Weihnachtswünsche

Der Museumsverein wünscht allen frohe Weihnachten. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse, Ihre Treue und Unterstützung. 

Für den Vorstand
Astrid Machuj 


Adventskalender am 20.12.2018

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Verein Museum der Stadt Bergheim an der Adventsfensteraktion in Ahe. 

Die Fensterdekoration unseres Ahe-Teams (Roswitha Berg, Rosi Gloerfeld und Irmtraud Schreiner) sorgte für Begeisterung. Für jeden Teilnehmer hatte man liebevoll noch einen Stern vorbereitet. Eine vorgetragene Geschichte und Stefan Spengler mit seinem Chor trugen zur weihnachtlichen Stimmung bei. Bei Glühwein, Kinderpunsch und selbstgebackenen Plätzchen hatte man ausgiebig Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Erst nach gut einer Stunde begann man mit dem Abbau. Hier unterstützte Frank-Rainer Hildenbrand das Damenteam. Herzlichen Dank an alle!


Weihnachtsmarkt in Ahe  am 9.12.2018

Ahes Gute Stube war am Sonntag den 9.12.2018 anlässlich des Weihnachtsmarktes in Ahe geöffnet. 
Weihnachtlich dekoriert wurde dort u. a. Selbstgebackenes, Bastelarbeiten und ein ganz spezieller Schnaps verkauft. 


In alten Unterlagen fand man ein Rezept des inzwischen aufgelösten Heimatvereins Ahe, "Braunkohlengeist". Dieses Rezept wurde für einen Wettbewerb im Jahr 1990 "Bergheimer Spezialitäten gesucht",  eingereicht. 

Das Rezept, welches unsere Ahe-Damen ausprobierten und erfolgreich verkauften, darf nicht verraten werden.

Die Besucher wurden mit warmen Getränken, Waffeln und selbstgebackenen Plätzchen nach besten Kräften verwöhnt. 


Jan von Werth - am 8. und 9.12.2018

Bereits zum 6. Mal führten einige unserer Mitglieder das Historienspiel Jan von Werth und Griet - su wie et en ech jewese es auf. Die ganze Probenarbeit hat nicht nur großen Spaß gemacht, sondern hat sich auch gelohnt. Sowohl auf dem Weihnachtsmarkt an der Pliesmühle als auch im Winterdorf Bergheim hatten wir viele Besucher. Besonders gelobt wurde erneut die Einbindung historischer Gegebenheiten ins aktuelle Stück, so dass jedes Jahr eine neue Geschichte entsteht. 

Es freut uns sehr, dass diese Art von Brauchtumspflege so auf Gegenliebe stößt. 


Tag des Fußballs am 4.11.2018

Museum BERGHEIMAT wird kurzfristig zur Hochburg des Bergheimer Fußballs.

 

– Dicht an dicht drängten sich die Besucher –

 

Der Museumsverein hatte am 4.11.2018 zum Tag der offenen Tür eingeladen. Als Kooperationspartner stand der FVM-Fußballverband Mittelrhein Kreis Rhein-Erft zur Seite. Die Resonanz war, auch dank eines sehr abwechslungsreichen Programms, riesig.
Ganz früh erschien das DFB Mobil, bestückt mit zwei erfahrenen Trainern, die wussten, wie man die Kinder motiviert. Anschließend präsentierte die Jugendabteilung des FC Bergheim 2000 unter Anleitung von Trainer Rafaele Rollo ihr Können. Begeistert wurde die Soccer Anlage, die der Verein vor der Krankenhauswiese aufbaute, angenommen. Mehrere Museumsführungen mit dem Schwerpunkt Fußball fanden großen Anklang. Es gab an diesem Tag auch ganz besondere Exponate zu sehen.

So wurde z. B. ein Stoff gezeigt, auf dem ein Künstler die damalige erste Mannschaft des SV Erftstolz aus Niederaußem gemalt hat. Frau Förster heftete diesen Stoff dann auf einen Rock, der Teil eines Kostüms zu Karneval war. In der ersten Talkrunde, die Moderator Wolfgang J. Gommersbach mit hoher Fachkompetenz und in einer sehr sympathischen Art leitete, berichtete die Vorsitzende Astrid Machuj über die Historie des Bergheimer Fußballs, insbesondere auch über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, in der viel improvisiert wurde. So wurden z. B. aus den Fahnen der Nazis, die man ja nicht mehr brauchte, rote Sporthosen genäht. Als Oberteile brachten die Spieler unterschiedliche Unterhemden von zu Hause mit, die dann durch einen Balken aus Gardinen den Trikotcharakter erhielten. Auch Herbert Hein (65) und Bernd Hermes (74) erzählten, dass man zu ihrer Zeit froh war, wenn die Mannschaft ein Trikot hatte. Diese wurden dann jahrelang „weitervererbt“.  „Fußball ist wie eine Droge“, so Herbert Hein. Noch heute engagiert er sich in der Fußballschule und ist immer wieder von der Arbeit mit den Kindern begeistert. Auch Hermes ist durch seine Enkel dem Sport immer noch verbunden.

Nach dem Interview wurde der große Fußball mit vielen Unterschriften von Bergheims Spitzensportlern von Bürgermeister Volker Mießeler versteigert. Er wird demnächst das Vereinsheim von Bergheim 2000 verschönern. „Der Erlös aus der Versteigerung dient der  museumspädagogischen Arbeit des Museumsvereins und kommt somit auch der neuen Ausstellung „Burgen, Schlösser, Rittersleut´im Altkreis Bergheim" zugute, die im Arpil 2019 eröffnet wird. "Das ist eine gute Sache,“ so Mießeler. Zwischendurch raunte es über den Hof: „Er ist da“. Gemeint war Reiner Calmund, der extra aus München anreiste, um der Einladung von Walter Ley zu folgen.  Es folgte dann ein äußerst spannendes Fachgespräch über den Weg vom Talent zum Profispieler mit Walter Ley, Reiner Calmund und Lukas Sinkiewicz (34).

 „Wir verstecken keine guten Spieler. Es ist immer gut, Talente früh zu fördern, und da setze ich mich auch ein“, so Reiner Calmund. Lukas Sinkiewicz konnte dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Wie nicht anders zu erwarten, unterhielt Calmund, geleitet von den geschickten Fragen von Gommersbach, das Publikum, das sichtlichen Spaß hatte, an den für Calmund so typischen Phrasen, die aber immer wieder eine hohe Aussagekraft hatten.


Spaß hatte anschließend Reiner Calmund auch an einer Parodie von Michi Over, die den schwergewichtigen Fußballfachmann gekonnt und mit ganz viel Charme nachahmte. Des Öfteren mussten nicht nur Calmund, sein Manager, sein Fahrer, sondern auch viele im Publikum herzlich lachen, denn Over wusste genau, was man von Calmund gerne hören wollte. Hinter den Kulissen erzählte die Laien-Komikerin, die der Bergheimer Frauengemeinschaft angehört und seit Jahren auf deren Sitzung zu Karneval brilliert, dass sie sich einen Anzug von Calmund wünscht. Dieser lud Over dann zu einer Privatveranstaltung ein. Reiner Calmund feiert am 23.11.2018 sein 70. Wiegenfest in Brühl. Er lebte einige Jahre in Brühl-Heide.

Ein gutes Gespür für den ältesten Fan-Club des 1.FC Köln hatte die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, Maria Pfordt. Sie interviewte den Vorsitzenden des 1. FC Anhängerclubs aus Ichendorf, Dr. Klaus Esser, zu der besonderen Historie des Vereins. Dabei sagte Esser: „Meckern über den 1. FC Köln ist hier satzungsbedingt verboten“.

 

Zum Schluss strahlten die Vorstände von Fußball und Museum um die Wette. „Wir danken allen beteiligten Vereinen, Helfern und Gästen“, so Ley. „Das war eine ganz besondere Veranstaltung und ein großes Highlight für alle Beteiligten“, ergänzte Machuj.

 

Tag der offenen Tür am 7.10.2018

Tag der offenen Tür im Museum BERGHEIMAT

Wieder zog die Sportausstellung, die noch bis Februar 2019 läuft, viele Besucher in das Museum BERGHEIMAT. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden mehrere Führungen angeboten, sogar eine, die speziell auf den Nachwuchs ausgerichtet war.
Der Höhepunkt des Tages war zweifellos der Auftritt der Tanzgruppe des SV Erftstolz, der Oldies, die mit ihren aufwendigen Kostümen und ihrer sehr harmonischen Präsentation das Publikum begeisterte. Als die Vorsitzende des Museumsvereins den Leiter der Gruppe damals zu Beginn der Recherche für die neue Sonderausstellung fragte, ob die Gruppe noch mal auftreten wolle, war die Antwort ein klares „Nein – es geht nicht mehr.“ Als dann vor eineinhalb Jahren der Tag des Tanzens und Turnens anstand, hieß es, „wir haben es doch noch mal versucht“. Der Auftritt war ein großer Erfolg. So trainierte die Gruppe weiter und zeigte jetzt das Ergebnis. „Überall wo man hinschaute, gab es nur lächende Gesichter – es ist schon toll, was diese Truppe noch im hohen Alter leistet,“ so Machuj.
Nach einer kurzen Pause ging dann das Programm weiter. Gertrud Bertling leitete eine Mitmachaktion ein, bei der auch die Gäste das Tanzbein schwingen konnten. „Es ist schon schön, wie viele Tänzer hier mitmachen – alles Bergheimer Naturtalente,“ freute sich Bertling.

Kölsche Lesung mit Musik am Tag des Denkmals

Am Tag des Denkmals las Renate Schönhofen kölsche Texte. Das Publikum hatte sichtlich Spaß. Bei den Texten von Elfi Steickmann "Köln gestern und högg" erntete die Leserin ordentlich Beifall. Nach den Texten sang Mr. Tottler alias Markus Treinen kölsche Lieder und brachte das Museum in Wallung. Weiter ging es mit geschichtlichen Erklärungen zu den 12 romanischen Kirchen in Köln und den ensprechenden Texten, diesmal von Heribert Klar. Zwischendurch wurde immer wieder gemeinsam gesungen. Mr. Tottler hatte wie immer sein Publikum bestens im Griff. Zum Schluss lauschte man andächtig den alten Geschichten aus dem Jahr 1955 von Lis Böhle. Hier hörte man auch Ausdrücke, die man heute nicht mehr im Sprachschatz findet. Nach der Lesung fand auch der gesellige Teil mit gemeinsamem Essen und Trinken guten Anklang.


Bergheim kulinarisch - wir waren mit einem Kuchenstand dabei

Auch gute Ideen brauchen Menschen, die sie unterstützen. Bereits zum zweiten Mal wurde Bergheim kulinarisch angeboten. Einer der Organisatoren ist hier der Gründer der BERGHEIMAT und jetziger stellvertretende Vorsitzende Frank-Rainer Hildenbrand. Einige Mitglieder gingen seiner Frage, ob wir hier selbstgebackenen Kuchen anbieten könnten, gerne nach. So wurden die besten Rezepte rausgesucht und unsere Backfeen fertigten zum Teil 3 - 4 Prachtexemplare. Es fand sich die Gelegenheit zu vielen Gesprächen und Begegnungen. Es erstaunt uns immer wieder, dass einige Bergheimer noch nicht wussten, dass Bergheim ein Museum hat. Das hat sich zumindestens bei diesen Bürgern jetzt geändert.


Kölschrock in der Stadtbibliothek am 31.8.18

Zufällig erfuhr die Vorsitzende des Museumsvereins, Astrid Machuj, dass Fabian Kronbach und seine Band auf der Suche nach einer Auftrittsmöglichkeit in Bergheim waren. Da im Museum selbst die Exponate bei dem fetzigen Kölschrock in den Vitrinen verrutschen würden, wandte sie sich spontan an Werner Wiczorek, den Leiter der Bergheimer Stadtbibliothek. Ergebnis war eine Kooperationsveranstaltung und das erste Rockkonzert zwischen den Bücherregalen in Bergheim. „Die Bibliothek rockt“, so war das Konzert der 5 Vollblutmusiker mit ihrem sympathischen Frontmann Fabian Kronbach angekündigt – das Ergebnis: „die Bibi bebte“.

 

Bislang war die junge Band in Bergheim noch gänzlich unbekannt – nach der furiosen Leistung am Freitag in bestem Kölsch, bewegenden Texten zu abwechslungsreichen Themen von Rechtsradikalismus bis zu den besten Freunden und gut arrangierter Musik wird sich das sicherlich ändern. „Die sind richtig gut“, äußerte sich auch Uwe Ulbrich, Organisator von Summer in the City. Das Publikum ging mit – bei den leisen Tönen hörte man andächtig den aussagekräftigen Texten zu, bei den Stimmungsliedern wurde geschunkelt, oder es ging "völlig die Post ab".  „Ich wär gern ´ne Supermann, der die Welt verändern kann“, singt Krombach. Wenn man den jungen Mann und seine Band so sieht und vor allen Dingen auch hört, realisiert man, hier ist jemand schon ganz nahe dran, sein Ziel zu erreichen.
Das Team der Stadtbibliothek und der Museumsverein sind sich einig, dass sie auch zukünftig  weitere außergewöhnliche Aktionen in den beiden Locations anbieten wollen- gerne auch in Kooperation.

Taschenlampenführungen am 13.7. (Paules Leseabend) und 14.7.2018

"Nachts im Museum" am 14.7.2018
Der gleichnamige Film sagt schon aus, wie spannend so was sein kann.
Trotz bestem Sommerwetter war es an beiden Tagen jeweils ab 19.00 Uhr sehr dunkel im Museum - das Kernteam des Museumsvereins hatte alle Fenster mit schwarzer Folie beklebt.
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, nur mit der Taschenlampe ausgestattet, spannende Dinge zu hören oder zu „erleben“. Die teilnehmenden Kinder und Erwachsenen haben mehr über unsere aktuelle Sportausstellung und über Athleten erfahren, die lange Zeit in Bergheim trainierten. Es wurden außergewöhnliche Exponate gezeigt, die normalerweise nicht ausgestellt werden. Man durfte auch Exponate anfassen, die ansonsten verschlossen in den Vitrinen liegen.Die Idee, mit der Taschenlampe einige wenige Exponate herauszustellen und in den Vordergrund zu rücken, kam sehr gut an. So lernten die Besucher "Waldi" kennen, das Maskottchen der Olympischen Spiele von 1972 in München. Natürlich durfte man anschließend auch selber an unseren Aktivstationen fechten, springen oder die „Bowlingkugel“ werfen.

Die Generalprobe erfolgte am 13.7.2018 im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung "Paules Lesenacht" mit dem wunderbaren Team der Stadtbibliothek Bergheim. Gleich mehrmals hörte man aus 16 Kinderkehlen gleichzeitig "geil" oder ein erstauntes "oh".
Für die Betreuer war es beeindruckend, dass die Kinder die Texe zu den Exponaten gemeinsam anleuchteten und dann in der Gruppe vorlasen. Es ist davon auszugehen, dass es im Oktober oder November weitere Angebote gibt.

A.M.


Führung auf Gestüt Schlenderhan am 19.6.2018

 

 

Eine nicht alltägliche Führung erlebten die 26 Mitglieder und Unterstützer des Museumsvereins am Nachmittag des 19.6. auf Schlenderhan, da das Gestüt in der Regel nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Als Führer standen Astrid Machuj, Gästeführerin der Stadt Bergheim, für den geschichtlichen Bereich, und Gestütsmeister Andreas Kunst für Fragen rund um Zucht und Gestüt zur Verfügung. Man musste kein Pferdenarr sein, um sich von den Erzählungen des Fachmanns einnehmen zu lassen, seine Kenntnisse über die Zucht der berühmten Galopper, die bei Experten weltweit hoch im Kurs stehen, waren faszinierend. Die auf der Koppel stehenden Stuten mit ihren Fohlen kamen angesichts der Besucher am Gatter neugierig ein wenig näher, blieben aber auf Abstand. Die Ställe mit (jetzt leeren) Boxen wurden besichtigt, ebenso von außen das Schloss, das nicht mehr von der Familie Oppenheim bewohnt wird, zuletzt der Landwirtschaftshof. Astrid Machuj erzählte von den Schwierigkeiten der Familie während des Dritten Reichs, die nicht nur sie persönlich, sondern auch ihre wertvollen Pferde betrafen. Besonders beeindruckend waren die Berichte über die hartnäckigen Verhandlungen der Baronin mit dem Unternehmen Rheinbraun, bei denen es um die Existenz des gesamten Besitzes und das Gestüt ging.
H. L.

 


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Bergheim aktiv am 17.6.2018

 

 

Eine gute Gelegenheit bot sich dem Verein Museum der Stadt Bergheim e.V., bei „Bergheim aktiv“ die Arbeit des Vereins einem breiten Publikum vorzustellen. Eine Bilderwand zeigte eine große Auswahl an Fotos verschiedener Sportvereine, die sich auf die noch bis Februar 2019 laufende Sonderausstellung „Sport in Bergheim“ im Museum BERGHEIMAT bezog. Obwohl manche Fotos schon etliche Jahrzehnte zurücklagen, war doch der Wiedererkennungswert der darauf abgebildeten Personen bei vielen Gästen groß. So hieß es öfter: „Ach, das ist doch der…..“ Es wurden Prospekte verteilt, Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft. Ein Anliegen der Vereinsmitglieder war es auch zu vermitteln, wie sinnvoll und interessant Freizeit durch die Tätigkeit in einem Verein gestaltet werden kann. Auch kleinere und größere Kinder hatten ihren Spaß, sei es beim Kegeln, beim Säckchenwerfen oder beim Fechten. Und außerdem gab es schon einen Hinweis auf die künftige Sonderausstellung ab Mai 2019, die sich dem Thema Schlösser und Burgen im Altkreis Bergheim widmet.

H. L.

Kölschführung am 04.05.2018 - mit Museumsstop

Bereits im dritten Jahr ist die Brauhaus- und Kneipentour ein fester Programmpunkt bei den Stadtführungen, die die Kreisstadt Bergheim seit 2011 anbietet. Nach dem Besuch des Brauhauses "Zur Krone" machte sich die 22-köpfige Gruppe auf zum Museum BERGHEIMAT. Viele der Teilnehmer wussten bisher nicht, das Bergheim ein Museum besitzt und waren sehr erstaunt und später dann entsprechend begeistert. Im Museum gab es dann statt, wie vorgesehen, einen Mittler, das ist ein Kräuterschnaps, der früher in der Schnapsbrennerei in Oberaußem hergestellt wurde und zur Zeit leider in Bergheim ausverkauft ist, einen Museumsschnaps und Salzgebäck. In der Touristikinformation erfuhr man dann einiges über die Schnapsherstellung in Oberaußem "mit Schnaps von  Esser geht´s Dir besser" und der Römerbrauerei in Thorr "Bleib der Heimat treu, trink Römerbräu". 
A.M.

Tag der Bewegung am 15.04.2018

Diesmal war das Motto "Tag der Bewegung" - eine Kooperation mit dem Kreissportbund Rhein-Erft-Kreis. Über den ganzen Tag verteilt strömten hunderte von Besuchern in die BERGHEIMAT. Auffällig viele Bürger waren zum ersten Mal bei uns - insgesamt wurden 4 Führungen durch die Sportausstellung angeboten.  

Harald Dudzus, Vorsitzender des Kreissportbundes, informierte wenig später über die Aufgaben seines Verbandes.

An zahlreichen Aktivstationen im Museum und im Innenhof konnte man seine Fitness unter Beweis stellen. Hanne Venn, die frisch gekürte Halleneuropameisterin der Leichtathletik-Senioren, betreute das Spinnenspiel, bei dem Groß und Klein durch ein riesengroßes Spinnennetz schlüpfen mussten.Weiter im Angebot waren Kegeln, Fechten - betreut vom TSV Kenten, Standweitsprung, Säckchen- und Tischfussballspiel - hier waren Trainer von Bergheim Jugend 07 zuständig, und Tischtennisspielen - betreut von der Tischtennisabteilung des TSV Kenten. Super, dass auch viele Erwachsene das Angebot nutzten.  

Gegen 15.00 Uhr begann der Aufführungsblock. Die Turnerinnen des 1. FC Quadrath-Ichendorf sorgten für Begeisterungsstürme. Die jüngeren Turnerinnen zeigten eine Gemeinschaftsbodenkür. Die älteren Turnerinnen hatten eine Choreographie mit Springbrettern vorbereitet. Atemberaubende Akrobatik wurde bei allen Übungen mit sehr schönen tänzerischen Elementen verknüpft.

 Anschließend präsentierten die angehenden Gymnastiklehrer/innen der Anna-Herrmann-Schule aus Horrem eindrucksvoll, wie man sich darauf vorbereitet, später selber rund um das Thema Gymnastik zu unterrichten. Es folgten mehrere Showteile, in denen die Schüler/innen auch zum Teil eigene Choreographien zeigten. Lehrerin Kerstin Lichei wies darauf hin, dass Kreativität in jeglicher Weise gefördert würde. Für einen Kontrast sorgten anschließend Mitglieder der Ju-Jutsu-Gruppe des Judoclubs Achilles, ebenfalls aus Quadrath-Ichendorf. Die Kinder, Jugendlichen und drei Trainer demonstrierten, dass man mit viel Technik und wenig Kraftaufwand seinen Gegner in den Griff bekommen kann. Gerade die Würfe der Jüngsten ernteten viel Applaus.

Im Museum wartete dann schon der DLRG Ortsgruppe Bergheim auf die Besucher. Hier konnte man Rettungsmaßnahmen an einer Puppe proben. Auch dieses Angebot wurde rege genutzt.
„Wir hatten aber auch den Wunsch, möglichst viele Besucher in Bewegung zu bringen“, so Machuj. Frau Bertling vom SV Erftstolz Niederaußem sorgte mit ihrer Mitmach-Tanzaktion für die entsprechende Realisierung.
A.M.

Markt in Aktion am 07.04.2018

Mit der Ernennung zur Stadt, erstmalig urkundlich erwähnt im Jahr 1312, hatte  man das Recht, Märkte innerhalb der Stadt abzuhalten. Der Bergheimer Marktplatz befand sich in unmittelbarer Nähe der Georgskapelle von der Hauptstraße bis zur Klostergasse hin. Seit 1500 gab es drei eintägige Markttage: Halbfasten (4. Fastensonntag, St. Bartholomäus im August und St. Hubertus im November. 
Heute wird der Markt vor dem Medio abgehalten und findet dienstags und samstags statt. Jeden 1. Samstag im Monat steht der Tag unter dem Motto "Markt in Aktion". Diesmal war der Museumsverein hier aktiv und bot passend zur Sportausstellung ein Aktivprogramm für die Kleinen an. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Angebote bestens genutzt. Väter brachten ihren Kindern das Bogenschießen bei, Mütter und Großeltern zeigten Seilchenspringen - kurzum: es war ordentlich was los. 
Mitglieder des Museumsvereins nutzten die Gunst der Stunde und machten Reklame für den Tag der offenen Tür - Flyer wurden verteilt und die zahlreich geführten Gespräche brachten die engagierte Arbeit der vielen Aktiven den Bürgern näher. 

A.M.

 


Vortrag über die Braunkohle mit Dr. Gärtner am 22.3.2018

In der BERGHEIMAT sind Vorträge ein wichtiger Bestandteil des Jahresprogramms. Sie können die aktuelle Ausstellung ergänzen oder auch mal ein ganz anderes Thema beleuchten. Im März berichtete Dr. Gärtner über den Energieverbrauch in Deutschland und zeigte auf, mit welchem Prozentsatz welche Energie den Stromverbrauch deckt. Es wurde heiß diskutiert über die Folgen des CO2- Ausstoßes, aber auch, wie wichtig es für eine Industrienation ist, dass Strom bezahlbar bleibt. Vielen Dank an einen wirklich guten Referenten. 
A.M.

Ausflug zur Burg Nideggen am 12.3.2018

"Nä, wat war dat schön," so wurde von den Teilnehmern beim Dienstagstreff berichtet. In Nideggen hatten wir eine Führung gebucht und wurden dann eine Stunde charmant und kompetent um die Burg und im Museum geführt. 
Alle, die mitgefahren sind, wissen jetzt nicht nur, was es eigentlich bedeutete "wenn man einem einen Korb gibt", sondern erfuhren auch, dass die Jülicher Grafen, die in Nideggen residierten, Ritterturniere im großen  Rittersaal abhielten. Besonders die Männer waren begeistert von den  vielen kleinen Figuren, mit denen ganze Schlachten dargestellt wurden, und den unterschiedlichsten Burgmodellen. 



Prosecco-Tour am 8.3.2018

Die ganz besondere Stadtführung am Weltfrauentag führte die 12 Teilnehmerinnen ins Museum BERGHEIMAT. Da es draußen ganz schön regnete, hat man auf den ersten Prosecco-Zwischenstop vor dem Aachener Tor verzichtet und ließ sich das leckere Getränk dann im Museum bei angenehmer Temperatur schmecken. Gefeiert wurden die starken Bergheimer Frauen. Davon haben wir wirklich eine ganze Menge, und die haben in Bergheim auch einiges bewegt. Geschichte, Kultur, viele Anekdötchen, ein Gläschen von dem leckeren Getränk, nette Leute - eine wirklich gelungene Führung. 
Gewünscht wurde eine weitere Tour - natürlich mit Prosecco beim nächsten Mal. 
Der einzige Mann war im übrigen der Fotograf, und der hatte ganz offensichtlich eine Menge Spaß - wir auch!


Vorbereitung auf die neue Ausstellung

Im Frühjahr 2019 soll unsere neue Sonderausstellung "Burgen, Schlösser und mehr" präsentiert werden. Unser Rechercheteam ist schon fleißig bei der Arbeit. Wenn Sie hier über Informationsmaterial verfügen, sprechen Sie uns bitte an. Traditionell planen wir wieder einige Ausflüge. Frank Rainer Hildenbrand, der hier die Organisation übernimmt, hat für uns in Absprache mit dem Kernteam einige Burgen und Mittelaltermärkte ausgewählt. Hier werden wir vielleicht noch die eine oder andere Anregung für unser eigenes Projekt mitnehmen.
Auch für das Jahr 2018 haben wir ein umfangreiches Programm an Veranstaltungen, Events, Lesungen und mehr für Sie zusammengestellt.  Sie können sich unter "Termine" näher informieren.


Karneval ganz hösch

Während in vielen Sälen ausgelassen Karneval gefeiert wird und  professionelle Kräfte, meist aus Köln, für Stimmung sorgen oder die Frauen auf den KFD-Sitzungen mit selbstgeschriebenen Reden begeistern, wurden im Museum Bergheimat ganz leise Töne angeschlagen, und das kam an beim Publikum. Als Sitzungspräsidentin fungierte Astrid Machuj, die den aufmerksamen Zuhörern im vollbesetzten Museum in gekonnt lockerer Art einen Einblick in die Historie zum Bergheimer Karneval gab. 

 

Den Hauptteil übernahm Renate Schönhofen, die liebevoll ausgesuchte Geschichten und Gedichte rund um das Thema Karneval in perfektem Kölsch vortrug. Dann stimmte Josef Bloemen nach jedem Vortrag mit seinem Akkordeon ein Liedchen an, bei dem alle begeistert einstimmten und nicht nur der Elferrat, bestehend aus den Damen des Dienstagsteams der BERGHEIMAT, beim Singen der alten Lieder nicht zu bremsen war. Das Bergheimer Dreigestirn, das mit seiner charmanten Präsentation hier hautnah beim Publikum war, begeisterte und Prinz Peter II nahm das Zepter in die Hand. Lachsalven ernteten dann eine feine Dame und ein Bauerntrampel – ein Sketch, der wieder ganz hösch ohne Worte auskam, und ein verliebter Clown, der seine Liebste einmal im Leben zum Lachen bringen wollte, auch wiederum ohne Worte – dafür aber mit Tanzschritten. Das kam an.


Historienspiel Jan und Griet Bergheim 2017

 

Wenn die Mitglieder des Museumsvereins der Stadt Bergheim und des Geschichts- und Heimatvereins Quadrath-Ichendorf, eingerahmt von der schmucken Funkengarde der KG Bergheimer Torwache, das Historienspiel um die Sage „Jan von Werth“ aufführen und wieder mal deutlich hervorheben, dass der berühmte Dialog zwischen den beiden Hauptdarstellern nicht in Köln, sondern auf den Feldern zwischen Kotteroth (Quadrath) und Berchem stattgefunden hat, zieht es die Menschen zum Spielort. Auf dem Weihnachtsmarkt an der Erftmühle und im Winterdorf schunkelten mehrere hundert Bürger fleißig und sangen die „Gassenhauer“ lautstark mit, lauschten aber auch aufmerksam den Dialogen im heimatlichen Dialekt. Unsere Torwächter standen diesmal mit ihrem sehr sympathischen Dreigestirn und aufgrund ihres 40-jährigen Jubiläums mehr im Vordergrund. 

 

Tag der offenen Tür

Schwerpunkt Fechten

Auf den Spuren der Musketiere im Museum BERGHEIMAT


Am 05. November lud der Museumsverein zum Tag der offenen Tür ein. Diesmal lautete das Motto "Tag des Fechtens". Gerade in dieser Sportart hat Bergheim wirklich einiges zu bieten. Vor dem Fechtpodest war eine Planche ausgelegt, denn es hatte sich hoher Besuch angekündigt. Die Olympiasiegerin im Florett (Mannschaft) Ute Wessel, Stefanie Kubissa, Europameisterin (Säbel – Mannschaft), Astrid Kircheis (Weltmeisterin im Seniorenbereich) und Benno Schneider, Mitglied der Nationalmannschaft gaben fleißig Auto-gramme. Anschließend war Showkampf angesagt. Astrid Kircheis und Ute Wessel zeigten, was sie noch so alles draufhaben. 


Näheres über die Vereinsgeschichte des TSV Kenten und das Säbelfechten erfuhr das Publikum dann von Kubissa und Schneider, die früher beide für diesen Verein gefochten haben.
Der Tag profitierte von der guten Stimmung unter den Sportlern beider Vereine und den Mitgliedern des Museumsvereins. Den ganzen Tag über gaben sich auch andere ehemalige Fechter aus Bergheim die Klinke in die Hand. Zu später Stunde kam sogar noch Wolfgang Kraus, der aktuelle Leiter der Fechtabteilung in Kenten vorbei, der sich über ein erfolgreiches Turnierwochenende in Bergheim freute.


Tag der offenen Tür

mit Köpfchen und ganz schnell unterwegs

Das Museum BERGHEIMAT öffnete am 01.10.2017 seine Tore. Der Andrang im Museum hielt den ganzen Tag an. In der Museumswerkstatt konnte man mit Mitgliedern des Vereins Turm 25 Bergheim Schach spielen. „Du musst einen Zaun aufbauen, das klappt mit zwei Bauern noch richtig gut“ erklärt Vereinsmitglied Ivan der 7-jährigen Eva, die mit großem Interesse den Erklärungen des Profis folgt. Als es dann hieß: noch ein Zug und du kannst mich „Schach matt“ setzen, konnte man förmlich sehen, wie sehr sie ins Grübeln kam. In der unteren Etage schauten sich einige Besucher  interessiert  einen Film zur Tour de France an.

 

Ein Höhepunkt war die Präsentation der Schülermannschaft

im Einradfahren. Immer vier Kinder bildeten eine Mannschaft. "Es ist immer eine Kunst, die Mannschaft harmonisch zusammenzustellen" erklärt Herr Quester, Ehrenvorsitzender von Freie Bahn Oberaußem. Mit einem "Hopp" als Kommando wurden verschiedene Figuren "abgefahren". "Es ist schon erstaunlich, wie konzentriert die Kinder sind."  

 

 



Woche des ehrenamtlichen Engagements

Führung am 11.09.2017

Die ganze Woche über konnten Bürger sich über ehrenamtliches Engagement in der Stadt informieren. Am 11.09.2017 luden wir zu einer Führung mit anschließender Gesprächsrunde ein. Wir haben uns sehr gefreut, dass 7 Jugendliche den Weg zu uns fanden und jetzt in ihren Schulen ordentlich Werbung machen wollen.


Tag des Denkmals am 10.09.2017

Im Städtchen war viel los, denn das Aachener Tor wurde nach einer langen Renovierungszeit wieder geöffnet. Astrid Machuj erzählte im Rittersaal für den Museumsverein Geschichten um das Aachener Tor. Von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr war das Museum geöffnet.  Der Andrang war auch hier sehr groß. Um 16.00 Uhr führte Machuj durch die Sportausstellung. In unserer Zweigstelle in Ahe fand um 14.00 Uhr ebenfalls eine Führung statt.



Achtung: Taschenlampenführung am 16.11.2019 ist ausgebucht.

eingestellt am 9.11.2019

Achtung: Taschenlampenführung am 16.11.2019 ist ausgebucht.

eingestellt am 9.11.2019